SPAR WINDISCHGARSTEN
EINKAUFSZENTRUM
JÄNNER 2001
500,00 M² NNF
Im Zentrum einer ländlichen Gemeinde wurde im Zuge einer Ortsplanung und Entwicklung der Bedarf nach einem Nahversorger erkannt. Eine strategisch geeignete Liegenschaft wurde gefunden, die sowohl in einer gehläufigen Distanz zum Siedlungsgebiet lag, als auch durch die verkehrstechnische Anbindung für die Umlandgemeinden als geeignet erschien. Problematisch stellte sich die beengte Parkraumsituation dar, die durch erhöhte Frequenz zusätzlich beeinträchtigt erschien.

Der Entwurf folgt der Logik des Bauplatzes. Auf vielerlei Art und Weise wird den notwendigen Funktionen wie den ästhetischen Ansprüchen Rechnung getragen. Auf einem Sockelgeschoß entsteht das eigentliche Marktgeschehen: ein Verkaufsraum mit raumhohen Glaselementen, abgeschlossen durch eine sehr fein auskragende und schwebende Dachscheibe. Die Fassade zeigt sich in einer klaren, strukturierten Rhythmik, strahlt Ruhe und Orientierung aus, trotz der Gleichförmigkeit wird die Gebäudefunktion erklärt. Der Blick in die Natur wird Teil des Einkaufserlebnisses, Helligkeit und Freundlichkeit sollen ein passendes Umfeld für Unternehmensphilosophie bilden.

Der Bedeutung des Vorbereiches wird durch Großzügigkeit Rechnung getragen, letztendlich ist ein Nahversorger „kommunikativer" Treffpunkt. Dem natürlichen Gelände folgend wird die Organisation von PKW- und fußläufigem Verkehr abgewickelt, eine klare Trennung erfolgt, sowie eine gute Anbindung und Erreichbarkeit für Einkaufswägen ermöglicht werden muss. Die PKW Parkflächen werden zum großen Teil im Sockelgeschoß untergebracht, nebst eines Freischaffens von Flächen, liegt eine optimierte, funktionelle Abwicklung dieser Ausführung zu Grunde.

ÖBA: Architekt DI Christian Hundt