ÖSTERREICHISCHES KULTURINSTITUT NEW YORK
BÜROHAUS
OKTOBER 1992
2.600,00 M² BGF
Situation

Das zur Verfügung stehende Grundstück in der 52. Straße befindet sich im Zentrum des New Yorker Stadtteils Manhattan.

Das Grundstück und das bestehende Gebäude wirken wie Relikte aus einer Zeit, in der Grundstücksgröße und Gebäudehöhe in Relation standen. Durch Zusammenlegung von Grundstücken entstanden in der Nachbarschaft Wolkenkratzer, die den Rahmen für den Neubau des Kulturinstituts vorgeben.



Thema

Wie ein Leuchtturm muss das neue Gebäude des Kulturinstituts als von außen spürbares Zeichen seiner inneren Bedeutung aus der Beliebigkeit der Umgebungsbauten hervortreten.



Projekt

Die gewählte, fast banale Gliederung, die einfache graphische Oberfläche und die harte Außenhaut unterscheiden das Gebäude von den umliegenden Bauten und machen es so zum Merkzeichen.

Der Veranstaltungsbereich erstreckt sich vom 1. UG bis zum 1. OG. Diese Geschoße sind durch eine offene Treppe und Lufträume miteinander verbunden.

2. - 4. OG beinhalten den Bibliotheksbereich mit Bücherspeicher, Lesesaal und Musikbibliothek. Der Lesesaal und die Musikbibliothek bilden das Herz des Gebäudes, das sich zum "Big Apple" öffnet.

Mit dem Filmvorführraum im 5. OG, der auch für andere Veranstaltungen genutzt werden kann, ist der Veranstaltungsbereich abgeschlossen.

Alle Veranstaltungsräume sind mit den erforderlichen Installationen und Einrichtungen ausgestattet um ein vielfältiges Veranstaltungsspektrum anbieten zu können.

Ab dem 8. OG sind die Büroräume für das Kulturinstitut und die Fremdnutzer untergebracht.

Darüber werden Wohnungsgeschoße angeordnet, die mit dem Penthouse des Direktors abschließen.

Die Haustechnik des Gebäudes wird auf drei Geschoße (2.UG, 7.OG, 20.OG und Dachbauten) aufgeteilt.

Das Gebäude wird in einer Stahlkonstruktion, die durch Verkleidungen den erforderlichen Brandschutz erhält, konzipiert.

Die Fassade wird mit farblos einbrennlackierten, kaltgewalzten Stahlblechtafeln verkleidet.