ERWEITERUNG BÜROGEBÄUDE MOOSSTRASSE
BÜRO UND WOHNEN
2014
1792 M² BGF
6000 M³ BRI
Das Gebäude an der Moosstraße in Salzburg wurde erstmals 1996 umgebaut und in einer wahrhaften Metamorphose vom alltäglichen Haus zu einem Gebäude zeitgenössischer Architektur entwickelt:

„ein scharfkantiger aus versetzten Kuben und Quadern gebildeter Baukörper, dessen schwarzes Mauerwerk in der Sonne irritierend flimmert und glitzert“.           (L. Waechter-Böhm)

Das weitauskragende Satteldach wich einem, im möglichen Rahmen der Baugesetzgebung, zurückgesetzten Dachgeschoß. Die straßenseitigen Geländeveränderungen wurden mit zwei weiß verputzten Quadern – „Skulpturenhöfe“ – besetzt.

Im Jahr 2004 kam die Idee auf, das Gebäude erneut einem architektonischen Eingriff zu unterziehen und das ursprüngliche Gesamtkonzept schrittweise zu vollenden. Die Bewilligungen hiefür dauerten Jahre.
Vorgesehene Maßnahmen waren im Wesentlichen: die Unterkellerung des Parkplatzes mit Atrium und Lichthöfen zur Belichtung der Räume im Untergeschoß, der Zubau einer Aufzugsanlage für eine rollstuhlgerechte Erreichbarkeit der einzelnen Ebenen. Ebenso sollte die Wohnung im zurückgesetzten Dachgeschoß durch eine Straßenseitige Auskragung vergrößert sowie die Fassadenelemente in großflächige Schiebeelemente umgebaut werden, um so die großzügigen Terrassenflächen auch für ein Bett befahrbar zu machen.

Die bestehende Formensprache, das Spiel der versetzten und verschobenen Kuben und Quadern wurde in seiner Gesamtheit fortgeführt und weiterentwickelt und daher folgerichtig im Südosten um einen Quader ergänzt.

Farbwechsel: das schwarze Mauerwerk wurde weiß, die flankierenden weißen Skulpturenhöfe schwarz.